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Die ExpertInnen

Christa Bauer, MAS, geb. 31.12.1977 in Wien. Postgraduales Studium Exhibition and Cultural Communication Management an der Universität für Angewandte Kunst mit den Schwerpunkten Erinnerungskultur, Ausstellungen und Vermittlungsarbeit in KZ-Gedenkstätten. Seit März 2008 Projektkoordination der Jugendprojekte des Mauthausen Komitee Österreich sowie die Arbeit gegen Rechtsextremismus. Von 2008 bis 2011 auch Mitarbeit in Produktion und Fotografie im Dschungel Wien – Theaterhaus für junges Publikum. Seit 2011 auch Projektleitung des Vermittlungsprojekts "Echte Wiener?! Ein nicht alltäglicher Wiener Alltag" im Rahmen des Vereins Facette. Seit 2014 auch Geschäftsführerin des Mauthausen Komitee Österreich.

Mag. Andreas Baumgartner, geb. 30.08.1967, Studium der Kommunikationswissenschaft, Geschichte, Ethnologie und Kunstgeschichte. Sozialwissenschafter und Lehrbeauftragter der Universität Wien. Seit 1994 Unternehmer im Bereich der Markt- und Meinungsforschung. 1995 bis 2001 auch wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Archivs der KZ-Gedenkstätte Mauthausen, seitdem im Vorstand des Mauthausen Komitee Österreich. Seit 2011 Generalsekretär des Comité International de Mauthausen.
Forschungsschwerpunkte: Methoden Qualitativer Sozialforschung, Geschichte des KZ Mauthausen und Vermittlungsarbeit in KZ-Gedenkstätten.

Prof. Wolfgang J. Bandion, geb. 06.10.1950 in Wien, Studium der Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien, Archivstudien in Rom (Vatikanisches Archiv); 1977-1983 hauptamtlicher Presse- und Kulturreferent des Österreichischen Akademischen Austauschdiensts; seit 1983 Lehrauftrag für Christliche Heimatkunde an der Pädagogischen Hochschule in Wien (ehem. Religionspädagogische Akademie); seit 1996 Lehrauftrag an der Universität für angewandte Kunst.
Zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zum Thema Mauthausen, sowie zahlreiche kunsttopographische Schriften zu Wien; Mitglied der Österreichischen Lagergemeinschaft und des Comité International de Mauthausen; Präsident der Internationalen Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft Wien.

Prof. Rudolf Gelbard wurde 1930 in Wien geboren und als Kind mit seinen jüdischen Eltern 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert. Er überlebte die Internierung in Theresienstadt und setzt sich seit seiner Befreiung 1945 als Mitglied der Sozialdemokratischen Freiheitskämpfer für die Aufklärung von NS-Verbrechen ein. Er ist als Vortragender und Zeitzeuge in Schulen, auf Symposien und in Lehrveranstaltungen engagiert. Gelbard ist außerdem im GründerInnen-Beirat des Mauthausen Komitee Österreich und Vorstandsmitglied des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW).

Andreas Kastner, geb. 1982, Studium der Politikwissenschaft an der Universität Wien. Kastner arbeitet seit seiner Jugend in diversen Projekten zur Politischen Bildung für Jugendliche und ist Referent für Schul- und Hochschulpolitik in der Arbeiterkammer Wien. Seine Schwerpunkte liegen in der Politischen Bildung, Schuldemokratie sowie der sozialen Absicherung von Studierenden. Darüber hinaus ist er Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft Politische Bildung (IGBP).

Dr.phil. Magnus Koch ist Historiker und Ausstellungsmacher und hat das Denkmal für die Verfolgten der NS-Militärjustiz am Ballhausplatz im Auftrag der Stadt Wien inhaltlich-wissenschaftlich betreut. Er hat außerdem die deutsche Fassung der Wanderausstellung "Was damals Recht war – Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht" kuratiert, die in einer österreichischen Variante in Wien, Klagenfurt, Goldegg und Dornbirn zu sehen war. Gegenwärtig arbeitet er im Projekt "Politics of Remembrance and the Transition of Public Spaces" am Institut für Staatswissenschaft/Universität Wien.

Lukas Meissel, MA, Historiker im Archiv der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Studium der Geschichte und Zeitgeschichte an der Uni Wien. Mitarbeit in zeitgeschichtlichen Projekten und Initiativen, u.a. Vorstandsmitglied des Vereins GEDENKDIENST und Mauthausen- und Außenlager-Guide des MKÖ.

Mag.a Magdalena Neumüller, Politikwissenschafterin, forscht zur Geschichte der Eisenbahn im Nationalsozialismus am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Guide des Mauthausen Komitee Österreich für die Gedenkstätte Mauthausen und seine Außenlager, Ausbildnerin und Studienfahrten-Guide des Vereins GEDENKDIENST.

Willi Mernyi, geb. 09.05.1968 in Wien, ist seit 2000 ehrenamtlicher Vorsitzender des "Mauthausen Komitee Österreich". Seit 2011 ist Mernyi zudem stv. Vorsitzender der Lagergemeinschaft Mauthausen und Vorstandsmitglied des "Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes". Seit 2014 ist er Mitglied des ORF-Stiftungsrates. Mernyi kann eine Reihe von Publikationen insbesondere zu den Themen Politische Bildung (u.a. Handbuch Planspiele 2005, Unser Amerika - austroamerikanische Blitzlichter im Zuge der US-Wahl 2008) und Kommunikationsstrategien gegen Rechtsextremismus (Demagogen entzaubern 2010, Rechtsextrem: Symbole. Codes. Musik. Gesetze 2011, Hetzer stoppen – Audio CD 2013) vorweisen.
Für sein Engagement erhielt Mernyi 2009 das Bundesehrenverdienstzeichen für Toleranz und Menschenrechte sowie 2014 die Marietta- und Friedrich Torberg-Medaille.

Mag. Andreas Peham, geb. 1967 in Linz, studierte zwischen 1990 und 2000 Politikwissenschaften an der Universität Wien. Seit 1996 arbeitet er im Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW), Abteilung Rechtsextremismusforschung. Peham ist zudem langjähriger Berichterstatter für das Stephen Roth Institute for the Study of Contemporary Antisemitism and Racism an der Universität Tel Aviv und Gründungsmitglied der Forschungsgruppe Ideologien und Politiken der Ungleichheit (www.fipu.at). Seit Ende der 1990er Jahre ist er in der LehrerInnenfortbildung und im Rahmen der Politischen Bildung an Schulen tätig. Er kann (auch unter seinem Autorennamen "Heribert Schiedel") zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema vorweisen Rechtsextremismus (z.B. "Der rechte Rand. Extremistische Gesinnungen in unserer Gesellschaft", Wien 2007; "Extreme Rechte in Europa", Wien 2011).

Philipp Rohrbach, MA hat Geschichte (BA) und Zeitgeschichte (MA) studiert. Er ist seit 2010 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wiener Wiesenthal Institut für Holocaust-Studien (VWI) und hat an diversen wissenschaftlichen Projekten (u.a. LOST IN ADMINISTRATION Afro-Austrian GI Children – A Research Project, Universität Salzburg) und Ausstellungsprojekten (z.B. Kampf um die Stadt. Politik, Kunst und Alltag in Wien um 1930, Wienmuseum 2009) mitgearbeitet. Zuvor unterrichtete er u.a. Politische Bildung und Deutsch an berufsbildenden Einrichtungen (BAZ, BFI).

Dr. Thomas Schmidinger lehrt an der Universität Wien und der Fachhochschule Vorarlberg, ist Generalsekretär der Österreichischen Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie und stellvertretender Obmann des "Netzwerk Sozialer Zusammenhalt", das für seine Deradikalisierungsarbeit 2015 den European Citizen Prize des Europäischen Parlamentes erhielt.

Mag.phil. Peter Schwarz, freiberuflicher Historiker, 1995-2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW). Forschungsschwerpunkte: NS-Judenverfolgung, Antisemitismus, Emigration und Exil, NS-Justiz, NS-Medizin, Umgang mit Opfern und Tätern nach 1945.
Zahlreiche Publikationen, u. a.: "Tulln ist judenrein!" Die Geschichte der Tullner Juden und ihr Schicksal von 1938 bis 1945: Verfolgung - Vertreibung - Vernichtung, Wien: Löcker 1997; Der Wille zum aufrechten Gang. Offenlegung der Rolle des Bundes Sozialistischer Akademiker (BSA) bei der gesellschaftlichen Reintegration ehemaliger Nationalsozialisten, hg. vom BSA, Wien: Czernin 2005 (zus. mit Wolfgang Neugebauer); Der Ballhausplatz 2 im Brennpunkt der NS-Diktatur 1938-1945: Die Kontextualisierung eines Herrschafts- und Machtzentrums aus politik-, struktur-, verwaltungs- und personengeschichtlicher Perspektive (Diss. Phil.; Publ. in Vorbereitung).

Richard Wadani ist ein österreichischer Deserteur der deutschen Wehrmacht und politischer Aktivist. Sein Engagement und das seines Personenkomitees Gerechtigkeit für die Opfer der NS-Militärjustiz trugen beträchtlich zum Beschluss des Aufhebungs- und Rehabilitierungsgesetzes durch den Nationalrat am 21. Oktober 2009 bei, welches alle Opfer der NS-Militärjustiz rehabilitiert.

Barbara Wallisch, geb.1984, Studium der Sozialen Arbeit in Wien; langjährige berufliche Tätigkeit in der offenen, außerschulischen Jugendarbeit; Parkbetreuerin bei den Kinderfreunden Wien; Jugendarbeiterin im Verein Zentrum Aichholzgasse — Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum; Planspieltrainerin für die AK Wien; Jugendcoach bei Jungen Erwachsenen Coaching (JECo) für den Verein Rettet das Kind; Begleitung, Betreuung und Beratung von wohnungslosen Jugendlichen bei KARUNA e.V. — Straßenkinderakademie, Berlin; Spezialisierung auf Feministische Mädchenarbeit, Gewaltprävention, Politische Bildung, Heteronormativitätskritische und Queere Jugendarbeit.

Mag. Dr. Florian Wenninger, geb. 1978, aufgewachsen in Kärnten und Oberösterreich, Zivilersatzdienst in Yad Vashem/Jerusalem, Studium der Politikwissenschaft und Geschichte, Schwerpunkte auf Politischer Geschichte Mitteleuropas, Friedens- und Konfliktforschung und Historiografieforschung. Seit 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, 2013-2015 Lehrer an einer BMHS in Wien, darüber hinaus tätig in der außerschulischen Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung.

UnterstützerInnen

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