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Minoritenplatz

Am Wiener Minoritenplatz konzentriert sich die Macht

Der Minoritenplatz ist das Zentrum des Wiener Regierungsbezirks. Hier befinden sich das Innen-, Außen- und Unterrichtsministerium, das Haus-, Hof- und Staatsarchiv ebenso wie das Bundeskanzleramt. Besondere Beachtung verdienen die Minoritenkirche sowie das Leopold-Figl-Denkmal.

Die Minoritenkirche

Die Minoritenkirche ließ der böhmische König und österreichische Herzog Ottokar II. Přemysl im 13. Jahrhundert errichten. Nachdem Ottokar in der Schlacht auf dem Marchfeld 1278 im Kampf gegen die Habsburger ums Leben gekommen war, wurde er hier dreißig Wochen lang aufgebahrt. Im 18. Jahrhundert wurde das Gotteshaus zur italienischen Nationalkirche umgewidmet, was sie übrigens bis heute ist. Im rechten Nebenaltar hängt das Bild eines wichtigen katholischen Märtyrers aus dem 20. Jahrhundert: Der polnische Pater Maximilian Kolbe nahm freiwillig den Hungertod im Strafbunker des Konzentrationslagers Auschwitz auf sich, um einen Mithäftling, einen Familienvater, zu retten.

Das Leopold-Figl-Denkmal

Das Leopold-Figl-Denkmal erinnert an einen der prägendsten österreichischen ÖVP-Politiker der Zweiten Republik. 1973 wurde das Denkmal von Bruno Kreisky eingeweiht. Leopold Figl (1902-1965) trat bereits im "Ständestaat" als Führer einer austrofaschistischen Miliz in die Politik ein; er war in weiterer Folge Bauernfunktionär, niederösterreichischer Landeshauptmann, Bundeskanzler und Außenminister.

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