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Jakob Reumann (1853–1925)

Jakob Reumann (1853–1925)

Jakob Reumann war nach dem Ersten Weltkrieg 1919 der erste sozialdemokratische Bürgermeister von Wien.

Reumann stammte aus einer Arbeiterfamilie und absolvierte zunächst eine Lehre als Drechsler. Bereits in jungen Jahren war er politisch aktiv und gründete die erste Gewerkschaft seiner Berufsgruppe. Er war davon überzeugt, dass sich Gewerkschaften nicht nur auf Lehrberufe beschränken sollten und setzte sich aktiv dafür ein. In Wien nahm seine politische Karriere ihren Anfang: Jakob Reumann wurde Erster Sekretär der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei. Besonders wichtig waren für ihn soziale Themen wie der Arbeiterschutz, die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung nach dem Ersten Weltkrieg sowie die Verbesserung der Kranken- und Unfallversicherung.

Reumann legte als Bürgermeister von Wien den Grundstein für die Bezeichnung "Rotes Wien". In der Zeit zwischen 1918 und 1934 prägte die Sozialdemokratische Arbeiterpartei die Kommunalpolitik der Stadt: leistbares Wohnen in Form von Gemeindebauten, große Schulreformen und die Schaffung von Freizeiteinrichtungen und Parkanlagen wurden realisiert.

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