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Mahnmal gegen Krieg und Faschismus

Das Mahnmal erinnert an die dunkelste Epoche unserer Geschichte und ist allen Opfern von Krieg und Faschismus gewidmet

Als am 12. März 1945 bei einem massiven Bombenangriff der Philipphof zerstört wurde, kamen dabei hunderte Menschen ums Leben. Sie hatten in den Kellern des Gebäudes Zuflucht gesucht. Der Philipphof war ein repräsentativer Wohnbau der Gründerzeit. Nach seiner Zerstörung blieb ein leerer Platz übrig, der heutige Helmut-Zilk-Platz.

Das Mahnmal ist begehbar und besteht aus mehreren Teilen: Das "Tor der Gewalt" erinnert an die Opfer des Nationalsozialismus; der linke Block zeigt den Tod, speziell die Opfer des Regimes – ihre Qualen, den Hunger und das Sterben in den Vernichtungslagern und Gefängnissen. Der rechte Block ist dem Tod der Soldaten gewidmet.

Der "straßenwaschende Jude" repräsentiert die Erniedrigung und den Massenmord an den österreichischen Jüdinnen und Juden.

Der "Stein der Republik" erinnert an die Wiederauferstehung Österreichs. Auf der achteinhalb Meter hohen Stele aus Mauthausner Granit sind Auszüge aus der Unabhängigkeitserklärung der Provisorischen Regierung von 1945 eingraviert.

Der weiße Kalkstein "Orpheus betritt den Hades" verweist auf alle, die ihr Leben dem Widerstand gegen das NS-Regime geopfert haben. So steht die Figur des Orpheus symbolisch für die vielen Toten, die unter diesem Platz begraben sind – noch Tage danach hörte man vereinzelte Klopfzeichen, ohne den Menschen helfen zu können. Orpheus, der als Sterblicher in die Unterwelt, den Hades, eindringt, sucht dort seine Frau Eurydike. Ähnlich wie die Opfer der Bombennacht im März 1945 darf auch Eurydike nicht mehr in die Welt der Lebenden zurück.

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