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Das Vermittlungsprogramm

Ausgangspunkt des Vermittlungsprojekts sind Denkmäler/Gedenkstätten in und um die Innere Stadt Wien. Um und auf dem Wiener Heldenplatz, der sich als zentraler Gedächtnisort der Republik entwickelte, findet das Vermittlungsprogramm statt. Die Zusammenstellung der Rundgänge erfolgt auf Basis der Vermittlungsinhalte sowie der Entfernung der jeweiligen Orte. Für die erste Durchführung des Vermittlungsprojekts "denk mal wien" wurden folgende Rundgänge konzipiert: "Wir sind HeldInnen!", "Republik und Demokratie", "'Wir' und die 'Anderen'" und "Was ist Österreich?".

Ziel des Projekts ist es, durch die Vermittlung von unterschiedlichen Wissensbereichen außerschulische Bildung an die Lebenswelten der Jugendlichen heranzutragen. Die historische Entwicklung der Denkmäler und der mit ihnen verbundenen Orte bis zur Gegenwart bilden inhaltliche Anknüpfungspunkte zu den Themen der Rundgänge. Fixpunkte der Rundgänge sind die Republiksgeschichte sowie die Zeit des Nationalsozialismus mit einer ständigen Verbindung zum Heute und zur Lebenswelt der Jugendlichen. Die verschiedensten Arten der Vermittlung zielen auf eine ständige Interaktion mit den RundgangsteilnehmerInnen und auf langfristige Wissensvermittlung, Herstellung eines Gegenwartsbezugs und Sensibilisierung für aktuelle Problematiken wie Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus etc. sowie auf die Sensibilisierung für ein Miteinander, Demokratiebewusstsein und mehr Zivilcourage ab. Ein wesentlicher Bestandteil ist eine Wissensvermittlung, die einen Bezug zu TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund herstellt. Alle Rundgänge beinhalten auch frauenspezifische Fragestellungen.

Zu den Rundgängen wird eine Broschüre mit den wichtigsten Informationen und Bildern zu den Denkmälern und Gedenkstätten herausgebracht. QR-Codes zu den Denkmälern und Gedenkstätten führen zu dieser Website.

Zielgruppe

Im Sinne des Bildungsauftrags und Sensibilisierung in Bezug auf aktuelle Tendenzen des Rechtspopulismus in Österreich richtet sich das Projekt besonders an die jugendliche Zielgruppe.

Schwerpunktmäßig werden mit dem Vermittlungsangebot SchülerInnen aus Polytechnischen Schulen, BerufsschülerInnen, Lehrlinge, Jugendliche aus Berufsbildungseinrichtungen wie beispielsweise wienwork, jobtransfer oder Jugend am Werk, jugendliche ArbeitnehmerInnen, Auszubildende sowie Jugendliche aus außerschulischen Einrichtungen angesprochen. Am Vermittlungsprojekt nehmen auch viele Jugendliche teil, die erst seit kurzem im Österreich sind.

UnterstützerInnen

Logo Stadt Wien Logo Bundeskanzleramt Österreich Logo Nationalfonds für Opfer des Nationalsozialismus Logo Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport Logo ZukunftsFonds der Republik Österreich Logo Bundesministerium für Bildung