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Rudolfine Muhr (1900-1984)

Rudolfine Muhr (1900-1984)

Rudolfine Muhr war Widerstandskämpferin gegen das Austrofaschistische und nationalsozialitische Regime. Nach Ende des Nationalsozialismus wurde sie Wiener Landtagsabgeordnete und Bundesrätin der SPÖ. Sie engagierte sich stark für frauenpolitische Themen und war mitunter Gründungsmitglied der Volkshilfe.

Rudolfine Muhr wuchs in einer Arbeiterfamilie auf und musste schon nach der Pflichtschule als Metallarbeiterin arbeiten. Sie war Mitglied der Gewerkschaft und bereits mit 18 Jahren Betriebsrätin.

Als 1934 die Sozialdemokratischen Parteien verboten wurden, schloss sich Muhr den illegalen Revolutionären Sozialisten an. Zwischen 1934 und 1938 wurde Muhr mehrfach verhaftet, 1939 auch von der Gestapo. Sie war bis 1940 inhaftiert.

Nach 1945 begann ihre politische Karriere, sie wurde Landtagsabgeordnete und Bundesrätin.

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